Why thinking outside of the box is rubbish

in #deutsch4 years ago

Although it appears to be cool to state: "Think outside the box, I always tell people to think inside the box.
You might ask why. Let me explain...

Through the things we learned, our experience and the things we inherited, our genetic hard wiring, we think a certain way. We have tendencies to perceive certain things, we are terribly biased and so on. Yes you might know that. But there are certain things that we know. Don't expand the things you know onto the things you don't know and please never on the things you can't know. People who think outside of the box, without knowing the limits of their own "box" don't realize this.

Auch wenn immer gesagt "Denk nicht in Schubladen" "Sei ein Querdenker", "Sei unkonventionell", "Gegen den Strich denken", "Denke Anders" , sage ich immer das Gegenteil: "Bleib in deiner Schublade", "denke einfach ganz normal."

Lasst es mich erklären.

Also, durch die Dinge, die wir lernen, unsere Erfahrungen und unsere Erbanlagen denken wir auf eine bestimmte Art und Weise. Wir haben Tendenzen Tatsachen verzerrt wahrzunehmen. Einige von euch wissen das bereits. Doch einige Dinge können wir wissen. Selbst in unserer Welt in der wir nicht einmal beweisen können, ob das, was wir wahrnehmen Wahrheit oder Illusion ist. Die Herausforderung dabei ist, dass wenn wir Gefahr laufen über unseren Horizont hinauszuschauen und völlig falsch liegen. Grund dafür ist, dass wir durch unsere Art wahrzunehmen bereits an eine Schublade gebunden sind. Wir können gar nicht aus der menschlichen Schublade raus. Wir betrachten die Welt immer mit dem menschlichen Geist.
Wenn du also nicht in Schubladen denken willst, musst du zumindest die Grenzen deiner Schublade erkennen. Also die Grenzen deines Verstandes. Nur so kannst du dann auch wissen, was überhaupt außerhalb deiner Schublade ( außerhalb deines Verstandes) liegt.
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Euer @bozo

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In Schubladen sich häuslich einrichten

Ich glaube, wir müssen bei diesem Thema unterscheiden zwischen der Schublade, die ich bereits nach meinem Geschmack tapeziert und eingerichtet habe und der Lade, in die ich von Außenstehende einquartiert werde. Ob ich mich dort je heimisch fühlen werde, ist in den wenigsten Fällen zu erwarten. Zum Glück erübrigt sich jedoch in diesem speziellen Fall ein genauerer Blick auf diese Massenware.
Heute ist reine Heimarbeit angesagt.
Obwohl ich in der Regel die offenen Regale lieber mag, muss ich eingestehen mit meinem kleinen Rückzugsgebiet mehr als zufrieden zu sein. Doch, auch dies sollte nicht unerwähnt bleiben, Ausflüge nach draußen auf die verschiedensten Etagen des offenen Regals, kommen vor - und gar nicht so selten. Momente, die dazu genutzt werden neue Informationen aufzusaugen, um sie später in Ruhe verdauen zu können oder, weil der Übermut sein Spiel mit mir treibt, mich gegen den strammen Westwind zu stemmen und dabei auch noch Ratschläge zu erteilen, wie solch schlechtem Wetter erfolgreich getrotzt werden kann.
Die logische Folge: Den einen oder anderen Absturz habe ich nur mit viel Glück ohne größere Blessuren überstanden. Noch vor Jahren meine absolute Spezialität - der oberflächliche Blick und die unverwüstliche Selbstüberschätzung.
Zurück in meiner Schublade gelangten eines Tages ein paar Werke von M. C. Escher auf meinen Tisch. Unaufgeregtes und genaueres Hinsehen lohnt sich immer!

Etwas Probleme habe ich noch immer mit dem unkonventionellen Denken und Handeln. Denn wer bestimmt überhaupt, wann ein Handeln als nicht mehr konventionell bezeichnet werden kann? Regionale Mehrheiten? Überregionale oder gar die Legislative?
Nur eines habe ich mir ganz und gar abgewöhnt:
In meinem gemütlichen Heim zu sitzen und durch einen schmalen Schlitz nach draußen unqualifizierte Parolen und Ansichten zu plappern, die lediglich auf wiederaufbearbeiteten Mist gründen.
Soweit die Meldung aus meinem Zuhause.

Gruß, Wolfram

ja gesunder Menschen Verstand kann sehr effektiv sein, wenn man weis wo (und das kann man ja ohne zu sehr in ontologische, erkenntnistheoretische Gewässer zu landen) also nur auf die Praxis bezogen wissen wir wos klappt und wo nicht und wos klappt sollte man es eher fördern als verteufeln oder mit vermeintlich besseren "wissenschaftlichem" denken zu ersetzen...nehme ich mal so als Essenz deines Textes mit.

Wäre ja der Charly Munger Style die Dinge zu betrachten ohne "fancy math"