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RE: 📸 🌳Die Weißbeerige Mistel am Mondsee, wie sie auch in vielen Flußauen heimisch ist 📸🌳

in #deutsch8 months ago

Deinen Beitrag habe ich sehr gern gelesen, lieber Jochen. Die lehrreichen Informationen hast du total ansprechend zusammengefasst und die tollen Fotos verleihen dem Text fast schon etwas Mystisches. Danke, hat Spaß gemacht!
Liebe Grüße,
Chriddi

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Guten Tag liebe Chriddi, es freut mich, daß dir der Beitrag gefallen hat. Die Misteln sind schon ausgefallene Gewächse. Ich war auch der landläufigen Meinung, daß sie unter Naturschutz stehen, aber das Gegenteil ist der Fall. Schmarotzer oder Halbschmarotzer heißt ja nicht automatisch kein Naturschutz. Da fallen mir sofort einige Pilze ein, die geschützt sind. Daß der Preis hoch sein soll wenn man sie kauft, kann ich mir garnicht vorstellen, so verbreitet wie sie hier sind, in allen Größen.
Wie sieht es aus bei Euch, jetzt solltest du deinen ersehnten Schnee haben und kalt genug ist es auch??
Viel Vergnügen beim Abfahrtslauf herzliche Grüße Jochen

Hihi, zum Abfahrtslauf reicht's hier wohl nicht, was natürlich nicht an den Schneemengen liegt... ;-)
Jo. Nun ist er da, der Schnee. Sieht hübsch aus und gibt einem endlich mal wieder das Gefühl, dass wirklich Winter ist.
Am Wochenende könnte es heftig werden - es ist Ostwind in Verbindung mit Schneestürmen angesagt. Aber traue einem Metereologen erst, wenn das Wetter da ist: Die Prognosen gehen von "Katastrophe wie im Winter 1978/79" bis "60 cm Neuschnee, nein, 30 cm Neuschnee, ach, zieht an uns vorbei"...
Ich werde berichten... ;-)
Schönes Wochenende,
liebe Grüße,
Chriddi

Am Wochenende könnte es heftig werden - es ist Ostwind in Verbindung mit Schneestürmen angesagt. Aber traue einem Metereologen erst, wenn das Wetter da ist: Die Prognosen gehen von "Katastrophe wie im Winter 1978/79" bis "60 cm Neuschnee, nein, 30 cm Neuschnee, ach, zieht an uns vorbei"...

Skiheil liebe Christiane,
Es könnte bei euch vorbei ziehen, lt. Wetterkarte und 60 cm Neuschnee, bei Ostwind mit entsprechenden Verwehungen, wünscht sich das nicht jeder. Ich erinnere mich an 3-4 außergewöhnliche Winter. Der von 1978/79 liegt ganz vorne. Mir fallen sofort die zugewehten Straßen und Gehöfte ein, die tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren und die Aktionen der Bergepanzer der Bundeswehr, mit angebauten Schneeschiebern. Die mußten bei den Räumarbeiten vorsichtig zu Werke gehen, denn in einer Schneewächte konnte auch ein Auto eingeschneit sein. Einen starken Winter 1959/60, auch in Norddeutschland, hab ich bei der Bundeswehr erlebt. Wir sind von Nienburg/Weser nach Putlos an die Ostseeküste zum Gefechtsschießen gefahren. Die Fahrzeuge, kein beheizter Bus sondern Planen-Unimogs. Die Kolonne hat viele Stunden gebraucht und es war a...kalt. Wir Wehrpflichtigen übernachteten in Holzbaracken, der Unteroffiziersanwärter- Lehrgang in Iglus Marke Eigenbau als Härteübung. Die Gefechtsübungen, bei 50 cm Schneehöhe und Ostwind in küstennähe, waren nicht von schlechten Eltern. Nach dem Abendessen gab es Grog zum Auftauen.
Für Euch sollte es bei Grog, Glühwein oder Punsch bleiben, für den Fall, daß ihr einige Stunden Härteübungen mit dem Schneeschieber oder ähnlichem Gerät ableisten mußtet.
Liebe Grüße Jochen

Wow, danke für die ausführlichen Erinnerungen!
Ich habe als Kind 78/79 erlebt. In erster Linie verbinde ich die Schneekatastrophe mit sehr viel Spaß. Wir sind vom Garagendach aus in Schneewehen gesprungen. Immer wieder. Zum Einkauf ging’s mit dem Schlitten auf der sonst viel befahrenen Hauptstraße. Zum anderen gab‘s auch Tränen, weil meine Kindergeburtstagsfeier ausfallen musste - kein Kind konnte kommen.
An die Enttäuschung, den Schmerz für ein Kind, muss ich in letzter Zeit (auch ohne Schnee) oft denken: Wie viele Kinder müssen wegen Corona auf so viel verzichten?
Na ja, ich muss los - Rum kaufen... 😂

Wenn ein Kindergeburtstag ausfällt ist ist das eine schmerzliche Erfahrung. Ich denke da an eine "ähnliche Episode", aber mit lustigem Ausgang. Eine Enkelin hatte mit ihrer Mutter zu ihrem 4. Geburtstag alles für eine Feier bestens vorbereitet. Es war schon 16 Uhr als ich unser Geschenk vorbei brachte. Sie war sehr aufgeregt (nicht wegen mir....) fast aufgelöst sagte sie zu ihrer Mutter:Es kommt niemand, ruf sofort jemand an. Gücklicher Weise trudelten bald die gewünschten Gäste ein und die Welt war wieder in Ordnung.
Im Gegensatz zu den vielen Kindern, die auf vieles verzichten, zurück stellen müssen. Wie soll man ihnen verständlich machen, daß einges nicht geht, was eigentlich gehen würde, wenn es nicht untersagt wäre.
Nicht möglich wegen Maßnahmen, die nicht nachzuvollziehen sind, da sie auch teilweise absolut unverständlich sind. Kontakte minimieren, Abstandhalten oK, aber nicht die Logik außer acht lassen und von verhältnismäßig nur reden.