Heuschreckenplage in Ostafrika

in #deutschlast year

Die ganze Welt kämpft gegen das Coronavirus. Ein Teil der Welt hat jedoch noch eine weitere, schreckliche Plage gleichzeitig zu bekämpfen. Seit Monaten fallen Wüstenheuschrecken über ganze Landstriche in Ostafrika her. Kenia, Äthiopien und Somalia sind am meisten betroffen.

Zur Einordnung: Ein kleiner Schwarm kann laut der UN-Landwirtschaftsorganisation an einem Tag potenziell so viel vertilgen wie 35'000 Menschen.

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Quelle: Ernährungs‑ und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)

Nach einer ersten Welle des Heuschrecken-Befalls steht nun eine zweite an, kurz vor der wichtigsten Erntezeit des Jahres. Die Insekten bedrohen die Nahrungsmittelsicherheit in einer Region, in der ohnehin Millionen von Menschen nicht genug zu essen haben. Und derzeit auch noch unter Covid-19 und den wirtschaftlichen Folgen leiden.

Der Ausbruch der Wüstenheuschrecken sei «weiterhin alarmierend», sagte jüngst die FAO. Derzeit herrscht in Ostafrika eine Regenzeit. Der Niederschlag werde voraussichtlich zu einem dramatischen Anstieg von Heuschrecken führen. Es werde erwartet, dass dann auch neue Schwärme von Kenia in den Südsudan und nach Uganda ziehen.

Ich hoffe, dass auch in Zeiten der Corona-Krise diese Menschen Hilfe erhalten, damit niemand verhungern muss.

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