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Da stimme ich dir voll zu lieber Leroy. Denn als eingefleischter Deutscher nimmt man an, die deutschen Ärzte seien einer der besten ( oder die besten) ? Die Realität sieht weit anders aus. Die anderen Länder haben uns bei weitem überholt. Auch beim Zahnarzt. Während man in Deutschland noch mit Hammer und Meißel am Zahn operiert, kommt es in Asien und in den arabischen Ländern mehr der Laser zur Hand. Da wird nur der Karies und einen Hauch von kaputten Zahn ( Karies ) abgebaut und nicht so wie beim Bohrer, gleich ein ganzes Stück des Zahnes. Ebenso bleibt dass Rumpeln und Bohrgeräusch auch weg.... Ich lasse meine Zähne nur noch dort machen. Deutscher Zahnarzt, nein Danke!

Ihr habt mein Mitgefühl. Ich habe auch schon so viel Gleichgültigkeit, Demütigendes, Oberflächliches, Beleidigendes und Menschenverachtendes im sogenannten Gesundheitswesen erlebt und bin manchmal notgedrungen auf die Barrikaden gestiegen. Positive Erfahrungen halten sich in Grenzen und sogar dazu hätte ich noch Anekdoten auf Lager... In meiner Region gibt es immerhin einen Augenarzt, der einmal die Woche ein zwar unwürdiges, aber doch hilfreiches Ritual pflegt. Einmal pro Woche werden alle sofort drangenommen, wenn sie sich so ab fünf Uhr morgens im Freien vor seinem Eingang versammeln. Sonst auch nur Termine in weiter Ferne. Steht mir demnächst bevor. Es wird immer mehr in Richtung Selbsthilfe und Eigeninitiative gehen, wo immer das möglich ist.

Ich hab nix gegen Eigentinitiative und Selbsthilfe. Dann können sie sich aber auch meine Kohle in den Arsch schieben. Die wird es nämlich für NIX nix mehr geben. Irgendwo muss das Geld ja landen, denn zahlen tue ich wie ein Blöder.

Die Matrix will aber unsere Energie... Wenn du wissen willst, wohin unsere Steuergelder wirklich gehen, hast du eine unbequeme Reise in den Kaninchenbau vor dir... Wo man sich noch nicht herausnehmen kann, muss man halt knurrend mitspielen. Es gibt auf diesem Planeten kein einziges „freies Land“. Ich finde, gute Netzwerke sind schon einmal wertvoll.

Gute Netzwerke sind alles. Steuern habe ich als Erpressung akzeptiert, weil ich mich nicht dagegen wehren kann. Was damit passiert, kann ich mir denken. Ändern kann ich''s eh nicht. Schlag einen tot - scheißegal. Zahl Deine Steuern nicht - geht in den Knast.

Nun, so ist zwar nicht, aber es ist eine Zweiklassengesellschaft und Geld regiert, generell, auch auf Steemit... und darüber gibt es noch die klassenlosen Unsichtbaren außerhalb von Recht und Ordnung...

Aber bei Facharztbehandlungen kannst Du als Patient doch kaum Eigeninitiative ergreifen. Also außer einander Fahrgemeinschaften anbieten oder sowas. Wenn Dein Kind Epilepsie in schwerer (medikamentös kaum einstellbarer) Form hat oder Du an der Bandscheibe im Hals schon n Implantat hast und Dir nach 2 aufeinanderfolgenden Auffahrunfällen, die nicht Deine Schuld sind, die Schulter mehr als nur n bißchen zwackt ...

Vollkommen richtig. Es liegt mir auch fern, die vielfach segensreiche Schulmedizin, wertvolle Notfallsmedizin und die Krankenversicherung zu verteufeln, zum Glück haben wir all das. Von Schuld reden, ist freilich unzulässig. Hilfreich hat sich bei mir erwiesen, dass ich viel zum Gesundbleiben beitrage, mich informiere und von Diagnosen und ärztlichen Prophezeiungen nicht gleich ins Bockshorn jagen lasse. Sonst hätte ich schon Ersatzteile und etliche unnötige OPs hinter mir.

Ok, das macht für mich Sinn. :)

Genauso mach ich es auch - informieren und selber helfen,
wenns wirklich nicht mehr anders geht --- kommt der Weißkittel dran ,
ansonsten - Ernährung, Vitamine,
Naturheilmittel und alternative Heilmethoden -
Entgiften mit Zeolith , Silberwasser , Ozon , usw
Sonne und im Garten viel Bewegung -
noch Stille und Ruhe und Entspannung ...
und sich von dieser Welt nicht so runter ziehen lassen

und ich bin nun mit 58 noch relative frisch :-) Toi Toi Toi

Guten Morgen lieber Leroy. Ich habe deinen Text mal wieder sehr aufmerksam gelesen. Ich muss nun aufpassen das ich nicht ganz meine höflich Art verliere. Denn ich als kranker Mensch (was ich wirklich bin) sehe das Tag täglich. Auf unsere Kosten werden Glaspaläste gebaut. Damit man sich seinen vom Krankenkassengeld vergoldeten Arsch schön aus dem Fenster hängen darf. Wir aber eins, müssen wie die Deppen regelrecht um einen Termin beim Arzt betteln. Ich glaube ich werde dafür ein Reiseunternehmen eröffnen. Das nennen ich dann Doc Travel Adventure Tours, fahre dann alle direkt nach Polen. Du machst den Reiseführer und wir haben noch Spaß dabei. Ich habe es mittlerweile so satt das wenn ich dort anrufe und gefragt werde, ob ich privat oder gesetzlich Versichert bin. Sage ich immer! Ich bin Privat . Denn dann hast Du morgen schon dein Termin. Wenn Sie mich dann blöde ansehen, wenn ich meine BKK karte hinlege und sagen, dass diese ja nicht Privater Kasse wäre. Dann bekommen Sie von mir die Antwort! Ich bin doch Privat hier. Dann habe ich mein Termin und wegschicken können Sie mich auch nicht mehr. Was ich aber noch über unser Krankenkassen System und Ihrer bereitwilligen Unterstürzung in andere Gefilde über die Grenze hinweg denke, schreibe ich mal nicht. Das ist dann doch zu Privat.. und bedarf ein Termin im August.. Grüße Markus

90,4% der Deutschen (inkl. der Nichtwähler) wollten 2017 wieder genau dieses System, das Euch zu Menschen 2. Klasse macht.

Jo, ist so.

Hihi! Das ist lustig. Deckt sich genau mit meinen Erfahrungen. Ich bin zwar schon vor 18 Jahren aus diesem Shithole Country ausgewandert, aber jedes Mal, wenn ich zu Besuch da bin, telephoniere ich mal so herum um mir durch Arztterminvereinbarungversuche ein Bild des Zustands zu machen, den das ach so tolle deutsche Krankensystem mittlerweile erreicht hat, von dem jeder Deutsche so schwärmt. Zu einem Termin kommt es nie, weil ich es nie länger als zwei Wochen am Stück in solchen Kackländern aushalte. Aber folgendes kann ich schon mal bestätigen:
  • Die erste Frage ist nicht mehr, wie bis Ende der 90er, als ich noch in +49 einsaß "Was haben Sie denn?", sondern diese Frage wurde mittlerweile ersetzt durch "Sind sie gesetzlich oder privat versichert?"
  • Einen Termin gibt es - egal, was man hat, denn danach wird gar nicht erst gefragt - frühestens im Mai. Ich bin immer nur um Weihnachten herum da.

Was mich allerdings sehr wundert sind die Posts in verschiedenen Auswandererforen auf Gesichtsbuch. Jede zweite Frage lautet: "Wie macht Ihr das mit der Krankenversicherung?", und wenn man zu sehr auf DE schimpft, dann kommen sie ausgerechnet mit dem "Argument" angegrattelt, daß es in DE immerhin eine gesetzliche Krankenversicherungspflicht gibt. Und wenn man ihnen dann versucht zu erklären, daß das ein Bug ist und kein Feature, dann hat man das Gefühl, Mandarin zu sprechen.

Haben die alle nicht gemerkt, daß die Zeiten, in denen das deutsche Krankenversicherungswesen neiderzeugend war schon seit mehreren Jahrzehnten vorbei ist, und daß es heutzutage außer Mitleid nicht viel zu erzeugen vermag. Immerhin kann man es längst nicht mehr mit dem Gesundheitssystem von Ländern wie Japan oder Singapur vergleichen, und auch nicht mehr mit Ländern wie Polen oder Tschechoslowakei, sondern man muß es inzwischen mit Ländern wie Kongo oder Ruanda vergleichen, wenn man mit dem deutschen Krankensystem angeben will...

in verschiedenen Auswandererforen auf Gesichtsbuch. Jede zweite Frage lautet: "Wie macht Ihr das mit der Krankenversicherung?",

Du tust dir solche "Good by Germany Pro7 Gruppen" an??! :D :D
Aber die Frage kenne ich. Es ist genauso, wie du sagst. Der typisch gedrillte Deutsche kann sich NICHT vorstellen, dass es auch ohne hunderte Bevormundungs-Pflichtgesetze geht. Dabei läuft es in 90% der anderen Länder auf der Welt anders, wenn nicht sogar mehr. Aber wer will schon über seinen Tellerrand schauen, wenn er sich doch da so sicher fühlt?

Ich hab vor 6 Jahren die Koffer gepackt und habe (HUPS geht das überhaupt?) nicht EINE Versicherung. Seit 6 Jahren Schmerztabletten frei ersetzt durch die Kräutertanten an jeder Strassenecke und WENN wirklich etwas schlimmes passiert, dass ein KH Aufenthalt unvermeidbar ist, dann ist die Erstbehandlung kostenlos. Alles weitere musst du eben selbst zahlen, aber was ich bis heute gespart habe - dafür kann ich mir hier 2 Herztransplantationen leisten.

Hier ist einer der besten Augenärzte der Welt ansässig - halbes Jahr hier - halbes Jahr auf "Welttournee"
Augen lasern lassen bei Weit/Kurzsichtigkeit oder Star - Bar cash rund 4 Mio pro Auge, was umgerechnet ca. 650 Euro sind. Dafür sagt dir in D ein Arzt von dem Format nicht mal guten Tag. Wenn es dort überhaupt einen von der Qualität gibt.

inzwischen mit Ländern wie Kongo oder Ruanda vergleichen,

Dort z. b. mal die MRSA Quote angesehen? Verschwindend gering, wenn man es mit den rund 20.000 Toten (Tendenz steigen) jährlich in D vergleicht. Sarrazin hatte schon Recht. Deutschand schafft sich ab - und ist auf dem besten Weg das Projekt fertig zu bekommen. In ALLEN Belangen. Ausser RTL Dschungelcamp - das bleibt erhalten :D

Gruß aus Paraguay

Die werden sich schon noch umschauen in DE. Die Leute da sind nicht nur sicherheitsgewohnt, die sind regelrecht sicherheitssüchtig. Sie sind so besoffen davon, daß sie nicht gemerkt haben, daß diese Sicherheit in den letzten 20 Jahren dermaßen stark abgenommen hat, daß sie heute, verglichen mit damals, auf Drittweltniveau gelandet ist.

Damals durfte man immerhin noch das behalten, was man sich erarbeitet hatte, wenn man arbeitsunfähig wurde. Das wurde geändert. Jetzt muß man erst alles veräußern, danach kann man dann Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Das Problem ist halt nur, daß die Abmachung eine ganz andere war. Bekommt man denn die Beiträge dann wenigstens verzinst zurück? Natürlich nicht. Und die Tendenz scheint auch keiner zu sehen. DE bewegt sich nämlich nicht auf mehr Sicherheit zu, sondern auf immer weniger - was ja eigentlich reine Mathematik ist.

Und sie werden es auch nach dem dritten totalen Zusammenbruch nicht lernen. Sie werden wieder "fleißig sein und sparen" - falls es sie danach überhaupt noch gibt. Die Schrumpfvergreisung und die massenmediale Verblödung werden auch ihren Tribut fordern...

Gruß aus Belfast

QuerDenker.DE

Ralf Nienaber: Geplanter Untergang - Wie Merkel und ihre Macher Deutschland zerstören

Sie sind so besoffen davon, daß sie nicht gemerkt haben, daß diese Sicherheit in den letzten 20 Jahren dermaßen stark abgenommen hat, daß sie heute, verglichen mit damals, auf Drittweltniveau gelandet ist.

Merkst du aber nicht, wenn deine spärliche Freizeit aus "Dschungelcamp" und "Bauer sucht Frau" besteht ;)

Jetzt muß man erst alles veräußern, danach kann man dann Sozialhilfe in Anspruch nehmen

Das ist der Vorteil, wenn du in D nie etwas hattest, nie was in den Topf rein gezahlt hast, gar nichts aufbaust, sondern die Kohle beziehst und ins Ausland schickst ;)

Simple as that :)

Schuld sind nicht diejenigen, die eben clever genug sind die Gesetze FÜR SICH zu nutzen, statt sich von ihnen abstressen zu lassen. Sondern diejenigen die diese Gesetze bewusst so zusammen basteln und die Deppen die immer und immer wieder den Kackhaufen in verschiedenen Farben wählen.

Würden Wahlen in D etwas bewirken, wären sie verboten ;)

Entscheidend ist nicht, ob das System im Eimer ist. Entscheidend ist, dass sich bestimmte Gruppen die Taschen vollwirtschaften können und der Rest der Schafe glaubt, es wäre alles super und das Beste auf der Welt. Das funktioniert in D. großartig. Bei uns ist nicht nur das Gesundheitssystem im Eimer, sondern fast alles. In der Zeitung steht aber, dass es "uns" noch nie so gut wie jetzt ging. Na, wenn's in der Zeitung steht und in der Tagesschau kommt: dann wird es wohl so sein!

Bei den Friseuren sieht’s ganz ähnlich aus. Tagelang auf einen Termin warten, und dann schief geschnitten für 20€ - Halsabschneider. In Malaysia gab’s für 2,50 nen geraden Schnitt, gestutzten Bart, und einen eingerenkten Nacken.

Seltsam, mir ist diese Frage noch nie gestellt worden.

Und ich dachte bislang, der Patientenstrom geht von Ost nach West.
Ich hatte etwas ähnliches mit der Praxis für Nuklearmedizin, die mich zur Schilddrüsen-OP geschickt hat. Die waren offenbar so erfolgreich darin, Leute zu OPs zu schicken, daß ich - damals schon ein bißchen verpeilt - keinen kurzfristigen Kontrolltermin (in etwa 4 Wochen) bekam.
Ich bin dann von Darmstadt nach Mainz gefahren und ab da nur noch dahin. Auch meinen Hautarzt hatte ich dann dort. Die kurzfristigen Termine waren mir das wert.
Wenn ich so höre, was manche in den zwei nahegelegenen Kreiskliniken erleben, da schüttelt es mich. Also von der fachlichen Seite. Jeder hat ja auch so ein bißchen sein Lieblingskrankenhaus, findet das andere nicht gut. Aber im Endeffekt geben sich beide wohl nichts, was bestimmte Behandlungsfehler angeht.
Und in München melden sie regelmäßig Betten ab (leider zu Recht!), da können die Patienten umliegender Landkreise natürlich nicht auch noch hin.

Es war der Ärztestrom, der von Ost nach West ging. Aber das hat sich mittlerweile auch längst geändert und die Ärzteschwemme aus dem Süden hat sich vielmehr als Patientenschwemme entpuppt. Ärzte zählen zu den Berufen, die eine höhere Qualifikation erfordern, und Hochqualifizierte machen um Länder die DE einen ganz großen Bogen. DE hat Hochqualifizierten längst nichts mehr zu bieten...

Deutschland verschläft den Kampf um Talente
»Deutschland verschläft den Kampf um Talente«

Gunnar Heinsohn in der FAZ am 25.06.2010

Nachdem ich heute morgen mit der KV telefoniert habe, bekommst du schon nach dem ersten Satz mein 100% upvote!

Gute Entscheidung wie Du das handhabst. Unser Gesundheitssystem ist definitiv am kaputtgehen, die Gründe sind mannigfaltig, gesetzliche Krankenkassen sind das Allerletzte. Hier liegt das Übel viel eher als bei den Ärzten, die Abzocke bei Privatversicherten mal ausgenommen.

Wenn ich dürfte, würde ich sofort aus allem raus. Fickt Euch. Wenn ich zum Arzt gehe, zahle ich. Ich gehe eh nie zum Arzt. Und wenn mein Kleiner einen Termin beim Augenarzt braucht, dann soll er ihn haben. Kostet vermutlcih ein Zehntel dessen, was ich jeden Monat an Beiträgen abdrücken muss.

Zahlen nur beim Arztbesuch wäre optimal. Doch weiß ich nicht, ob man genug Kohle bunkern kann, wenn mal eine der übleren Geschichten erwischt, die jahrelange Behandlungen mit teuren Medikamenten und Untersuchungen erfordern. Oder nach einem Unfall... Wobei ich aber auch bei solchen Fällen mitbekommen habe, dass die KraKa dann detailliert selektiert, welche Kosten sie übernimmt und welche nicht.. Alles am Arsch...

Und welche Alternative zur gesetzlichen KK (mit der ich persönlich durchaus zufrieden bin) schlägst Du vor?

Ich denke, man ist mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem jede Alternative besser ist als diese Abzocke - selbst die Abschaffung.

Ich meinte für mich als Versicherte. :)

Mir schein eine Grundabsicherung auf niedrigem Niveau gegen das Schlimmste/Chronisches/Unfälle/Lebensbedrohendes angebracht. Dafür müssen alle zahlen, ohne Ausnahme. Alles andere privat. Das kann man entweder über eine Versicherung machen oder eben auch nicht - wie man will.
Ist aber letztlich völlig egal, was ich mir vorstelle. Bei uns wird es 100% immer auf das bürokratischste, kostenintensivste und ineffektivste System herauslaufen, was uns als das gerechteste und effizienteste verkauft werden wird.

Ach Sarah,

nerv doch nicht mit deinem eingeschränkten Tunnelblick.
Mit was du persönlich zufrieden bist oder nicht - wen interessiert das?
Schade, dass der Beitrag schon ausgezahlt ist.
Sonst hätte ich dir den Beitrag erst mal geflaggt.

Glaub mal nur nicht, dass das in Vergessenheit geraten ist ;)

&
Deutschland 2017
Deutschland 2016
Deutschland 2015
Deutschland 2014
Deutschland 2013
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Die Zukunftsaussichten sind so rosig wie noch nie. Sowohl für einen selbst als auch für die Kinder.

...man hast du ein Glück das Polen noch einigermaßen nah ist ... bei mir ist nur die Schweiz umme Ecke ...heul ...

Ich schließe mich Eurer Meinung an. Das kann so nicht weitergehen! Vor allem nicht in einem reichen Land wie dem unseren.

Ich habe das auch schon erlebt - mit einer akuten Augenentzündung -> Termin in 8 Wochen. Mit aktuten Schmerzen -> Termin in 3 Monaten. Witzlos!

Was aber bisher immer gut funktioniert hat, sind die Terminservicestellen. Die sind gesetzlich verpflichtet, einen Facharzttermin in spätestens 4 Wochen zu organisieren. Meist ist der Termin aber deutlich früher:

http://www.kbv.de/html/terminservicestellen.php

LG vom Wannsee,

Sebastian | @naanoo

Hallo @naahnoo, danke für den Tipp, bestimmt nett gemeint. Aber die können mich mal am Arsch lecken. Ich ruf nicht noch ne Bürokratenstelle an, damit die anderen Bürokraten in den Arsch treten. Auch wenn es gut gemeint ist :-)
Do it yourself heißt die Devise. Dieses Gesundheitssystem kann mich am Arsch lecken. Ist wie mit GEZ. Zahlen musst Du, aber nutzen musst Du es nicht.

Das war auch nur generell ein Tipp an alle, die hier mitlesen. Dass Du Dich schon entschieden hast, habe ich ja gelesen.

Aber diese Möglichkeit (Polen) hat eben finanziell und logistisch nicht jeder. Und dann sind die Servicestellen halt zumindest eine Notlösung.

LG Sebastian

Das war auch nur generell ein Tipp an alle, die hier mitlesen. Dass Du Dich schon entschieden hast, habe ich ja gelesen.

Völlig korrekte Antwort von Dir. War nur Gepöbel. Ein Missverständnis auf Deiner Seite ist es allerdings, dass der Besuch als Privatpatient beim Arzt nur was für Besserverdienende sei. Das Gegenteil ist der Fall - ich erkläre es im Folgepost :-)

Okay. Ich bin gespannt.

So traurig es ist, aber mit einem Termin in ein paar Monaten ist man teilweise noch gut dran. Es gibt Ärzte und als Beispiel kenne ich da auch nur zwei von Augenärzten die sagen glatt sie nehmen keine Patienten mehr auf. Und auf der anderen Seite wurde mir gesagt, dass die Stadt darüber entscheidet wie viele niedergelassene Ärzte es geben darf. Dann prügeln sich die Ärzte um die Stellen und für die Patienten sieht es mau aus. Natürlich gibt es in der Stadt auch einen Augenarzt beim dem das Wartezimmer immer leer steht - warum nur? Und was ist daran freier Markt? Den ich zwar auch nicht mag, hier aber teilweise ne Lösung böte.

Ich hab nen Kumpel, der wollte eine Arztpraxis übernehmen. Der sollte 700.000 Euro dafür auf den Tisch legen. Das ist das Ergebnis von staatlicher Regulierung - Krankenkassenzulassung. Absurde Scheiße. Klar hat er das nicht gemacht, das sind Schulden bis zum Abwinken, und die kannst Du mit Kassenpatienten nicht einfahren.
Große Klasse - Gewinn für alle.

Wenn man solche Absurditäten vernimmt, kann man auch nur sagen: selbst schuld. Wenn wir auf eine Welt ohne Geld hinarbeiten, hören all diese Knappheiten schlagartig auf. Doch wenn man das Thema „Welt ohne Geld“ aufbringt, springen einem Verständnislosigkeit und Beschimpfungen entgegen.

Das mit den Gemeinden stimmt, die gehen nach dem vermuteten Bedarf, der nicht mit dem realen übereinstimmen muß. Wir haben nach langem Ringen endlich eine Kinderarztpraxis im Ort, die an 2 oder 3 Tagen ein paar Stunden geöffnet ist. Eigentlich immer noch ein Witz.

Das ist echt krass.
Hoffe das dem Lütten doch noch irgendwo schneller geholfen werden kann.

Ich hätte letzte Woche auch brechen können vor Unverständnis und wegen der Aussage einer Mitarbeiterin von einer KK.
Ein Freund von uns hat Krebs,zunächst konnte ein Stillstand erreicht werden aber wie das so ist...
Er liegt im KH,Bestrahlung das volle Programm.
Zähne wurden in Mitleidenschaft gezogen und jetzt halt dich fest : Unser Freund ruft aus dem KH seine KK an und die Mitarbeiterin dort sagt ihm ...Oh da kommen ja noch mehr Kosten auf uns zu die bisherige Krebsbehandlung war ja schon so teuer.
Das empfinde ich als krank so mit jemanden zu reden der dieses Jahr vermutlich eh nicht überleben wird.
Sowas begreift mein Hirn nicht,echt nicht.

Siehe mein Kommentar weiter oben. Hätten wir weltweit eine geldlose Gesellschaft, wären alle diese Härten schlagartig weg. Die große Mehrheit verteidigt das bestehende System. So lange das Bewusstsein sich nicht ändert, werden wir weiterhin Menschenverachtendes erleben.

Wir schaffen das ........ wohl nicht ganz!

Wobei "Wir" hier eher "Du" bedeuten soll. Das klingt von der Regierungsbank aber immer so nett Gemeinsamkeitlich.

Ich betrachte die Schulmedizin auch mit sehr wachsamen Augen und versuche, mich nicht in diesen Sog der Pharmalobby ziehen zu lassen. Bei sensiblem Zuhören ist mir aufgefallen, dass die Schulmedizin immer von behandeln redet. Das Wort heilen höre ich aus deren Mund eigentlich nie.
In diesen beiden Worten liegt ein bedeutender Unterschied. Es sollte doch um Heilen gehen, nicht um Behandeln und der teils damit verbundenen Einnahmenoptimierung.
Bei meinen sehr seltenen Arztbesuchen habe ich auch bemerkt, dass das Wort Ursache eher unbekannt ist.
Behandelt und geredet wird über die Symptome, die Ursache wird nicht geheilt.

Ich will nicht über die "Schulmedizin" herziehen. die hat auf jeden Fall Ihre Verdienste, außerdem ist sie ein Spiegel unserer Zeit und unserer Gesellschaft. Die kann gar nicht anders aussehen. Ich muss auch gestehen, dass ich davon einfach zu wenig verstehe ... obwohl sich das mit den alternativen Heilansätzen natürlich schon ganz gut anhört.
Ich persönlich gehe nicht mehr zum Arzt, nur noch, wenn es richtig akute Problem gibt. Bisher ist immer alles von alleine weg. Würde mal behaupten, dass das auf 95% der Diagnosen zutrifft, die die Wartezimmer bevölkern. :-)

Das hast Du sehr schön beobachtet. Der Patient soll auch gar nicht geheilt werden, sondern es soll die Krankheit behandelt werden, damit sie Rendite abwirft. Die Ursache auch für diesen Mißstand ist das verzinste Schuldgeldsystem, in dem wir leben. Das zieht sich durch alle Instanzen. Allgemein wird kein Problem an der Wurzel angepackt, sondern es werden immer nur die Symptome angesprochen und behandelt. In der Politik spricht man seit Jahrzehnten davon, die Reichen zu besteuern - also die Reichen, die mit oder ohne Besteuerung durch den Zinseffekt automatisch immer reicher werden. So ist es auch mit der Medizin:

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a.) die Gesundheit
b.) der Tod
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

Eugen Roth

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