COVID-19 - die Sauerstoffbilanz an der Universitätsklinik Düsseldorf im Sommer 2020


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Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,

liebe Freunde der Liebe und des Glücks,

liebe Mitleser,

das letzte Update zur Sauerstoffbilanz an der Universitätsklinik Düsseldorf liegt bereits fast 4 Monate zurück und somit wird es Zeit für ein update - insbesondere in Zeiten wo uns in den Medien erzählt wird, dass eine zweite Welle im Anmarsch wäre.

Seit dem letzten Beitrag Anfang Juni zur Sauerstoffbilanz wurden von mir mehr als 30 Datenerfassungen an der Sauerstoffversorgung der Universitätsklinik Düsseldorf vorgenommen - so dass wir für die letzten Monate seit dem 1.4.2020 auf inzwischen 69 Messdaten zurückgreifen können und ein Bild über die reale Lage beim Sauerstoffverbrauch an der UKD bekommen.

Auf dem Klinikgelände herrscht normaler Regelbetrieb mit Einlasskontrollen, die erstmals Ende Mai eingeführt worden sind, nachdem Mitte Mai die Sondierungszelte vor der Notaufnahme wieder abgebaut wurden ohne dass es dort jemals zu einem Massenanfall an Patienten gekommen wäre.

Der höchste stündliche Sauerstoffverbrauch an der UKD wurde am 16.5.2020 registriert und ist seit dem kontinuierlich unter Schwankungen mit einem Sommerloch im Juli und leicht gestiegenen Werten nach Ende der Ferien in NRW tendenziell seitwärts/abwärts gerichtet. Der niedrigste stündliche Sauerstoffverbrauch seit Beginn der Aufzeichnungen wurde in der vorliegenden Datenreihe vor zwei Tagen registriert.

Datenlage zum Sauerstoffverbrauch an der UKD gibt keinen Hinweis auf eine beginnenden zweite Coronawelle in der Region Düsseldorf

Den Sauerstoffverbrauch an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den ich zum Monitoring der COVID-19 Aktivität (in der Klinik in der Annahme, dass ein stark steigender Sauerstoffverbrauch Ausdruck mit einer stark steigende Zahl an Schwerkranken COVID-19 Patienten korrelliert) beobachte, zeigt in der Summe seit 16.5.2020 einen tendenziell sinkenden - aber auf keinen Fall steigenden oder stark steigenden -Sauerstoffverbrauch in der Krankenversorgung an der Universitätsklinik Düsseldorf an.

Seit Beginn meiner Datenerhebung hat der Sauerstoffverbrauch zu keinem Zeitpunkt oberhalb der 0.3 Prozent Marke bewegt und ist inzwischen wieder gefallen und ossiziliert seit dieser Woche sogar unter der 0.2 Prozentmarke, nachdem er vorübergehend nach Ende der Sommerferien leicht angestiegen war, was mutmaßlich saisonalen Effekten zu vedanken ist, da erfahrungsgemäß in der Ferienzeit die Aktivität in den Krankenhäusern urlaubsbedingt deutlich geriner ausfällt als nach Ende der Ferienzeit.

Der leichte Anstieg in der Zeit nach den Ferien ist somit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Folge eines temporär gestiegenen Sauerstoffbedarfs im Rahmen der Wiederaufnahme der regulären Krankenversorgung zum Schulbeginn in NRW geweesen und weniger durch eine Zunahme an sauerstoffpflichtigen Erkrankungsfällen durch COVID-19 erklärt. In der Notaufnahme herrscht seit Monaten wie immer das übliche Geschäft, so dass die Lage vor Ort äusserst entspannt ist und kein Massenanfall an Lungenerkrankten im Wartebereich zu beobachten war.

Von betriebsamer Hektik war in all den Monaten keine Spur - sieht man mal von dem Bau eines dreistöckigen neuen Intensivzentrums gegenüber der Notaufnahme mal ab, welcher seit Anfang Juni in Modulbauweise auf dem Klinikgelände errichtet wird.

Somit zeigt sich weiterhin in der Summe eine vollkommen entspannte Versorgungssituation derzeit in Düsseldof.

Seit dem 25.5.2020 erfolgen an der Universitätsklinik Düsseldorf zusätzlich Einlasskontrollen. Das Betreten der Klinik ist nur über die Haupteingänge möglich und die Besucher müssen alle am morgen ein Zettel mit ihren Stammdaten ausfüllen und ebenso der entsprechenden Datenverarbeitung zustimmen. Die UKD scheut keine Kosten und Mühen bei der Kontaktbeschränkung auf dem Klinikgelände. Die Besuchsbeschränkungen auf Station wurden Ende Mai drastisch verschärft, so dass der Einlaß nur in der Zeit zwischen 14:00 und 15.30 Uhr für maximal eine Person gewährt wird.

Anfang Juni 2020 wurde der Parkplatz zwischen Chirurgie und Notaufnahme abgebaggert und ein einfaches Fundament für den Bau einer interdisziplinären Intensivstation mit drei Stockwerken errichtet. Seit Juli wurde dann in Modulbauweise mit Schwerlasttransporten und zwei großen Kränen der Rohbau in forciertem Tempo bis August aus dem Boden gestampft. Seit Ende der Ferienzeit erfolgt offenbar nun der Ausbau dieses Gebäudekomplexes, der noch nicht fertiggestellt ist. Wieviele Intensivbetten das neue IMC (Intensive Medical Care) Gebäude haben wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Es hat den Anschein, dass die Errichtung des IMC vor allem politisch motiviert in Schnellbauweise erfolgte, da offenbar einige offizielle Stellen unschöne Bilder mit Zurückweisung von Patienten im Ernstfall einer Exazerbation der COVID-19 Lage tunlichst vermeiden wollen.

Sauerstoffwerte an der UKD weisen auf keine pandemische Lage im Falle von COVID-19 derzeit hin

Der seit Mitte Mai bislang stattgehabte Rückgang des stündlichen Sauerstoffbedarf ist ist freilich kein Grund zur Annahme, dass die schweren Erkrankungsfalle nicht jederzeit auftreten können. Gleichwohl spricht der Rückgang des Sauerstoffverbrauches jedoch gegen die mediale Panikmache einer vermeintlich neu auftretenden zweiten Coronawelle, wie sie in den letzten Tagen und Wochen von den Massenmedien immer wieder verbreitet worden sind - zumindest für die Region Düsseldorf.

Auch über die Sommermonate lagen mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch an der UKD keine Hinweise vor dass es seit Anfang April Patienten an der UKD mit einer CARDS Erkrankung gegeben hat, die nach den Leitlinien für Lungenversagen bei ARDS behandelt worden wären, da im Rahmen einer COVID-19 Pandemie in diesem Fall stündlich ein wesentlich höherer Sauerstoffverbrauch zu erwarten gewesen wären.

Sollte der Sauerstoffverbrauch pro Stunde auf 1 Prozent und mehr ansteigen, dann würde ich dies nicht mehr auf den normalen Krankenhausbetrieb zurückführen, sondern als Ausdruck einer vermutlichen Zunahme an Schwerstlungenkranken werten.

Die Ablesung der Werte erfolgt immer dann, wenn ich vor Ort bin und wird von mir nur unterbrochen, wenn ich in der Zeit nicht zugegen bin. Seit April 2020 konnte in der Summe inzwischen auf 69 verwertbare Ablesungen zurückgegriffen, die in der Summe einen Anhalt für den real existierenden Sauerstoffverbrauch an der UKD geben.

Alle Ablesungen signalisierten bislang ein in der Summe stabiles Umfeld beim Sauerstoffverbrauch im Bereich der Zentralversorgung der Uniklinik Düsseldorf (UKD) mit leicht ozillierenden Werten, die nur selten mal über 0.25 Prozent pro Stunde anstiegen. Dabei kam es in den letzten 3 Monaten in der Summe zu einem merklichen Rückgang des Sauerstoffverbrauches im Rahmen des Grundrauschens.

Hinweise für eine ARDS bezogene high flow Oxygentherapie eines CARDS-Syndrom kann mit Blick auf die aktuellen Verbrauchsdaten an Sauerstoff an der UKD derzeit als unwahrscheinlich angesehen werden. Dafür sind die Verbrauchsdaten seit Beginn der Aufzeichnungen zu gering um auf Schwerstkranke COVID-19 Patienten mit einem CARDS Syndrom an der UKD zu schliessen.

Die Werte bewegen sich seit Anfang Juni den ganzen Sommer über innerhalb der Schwankungsbreite der vorherigen Aufzeichnungen seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 und zeigen in den letzten Monaten überwiegend einen mittleren Verbrauch von weniger als 0.25% Sauerstoff an und liefern somit keinen Hinweis, dass an der UKD derzeit ein CARDS-COVID-19 Patient oder gar mehrere Schwersterkrankte Patienten mit einem ARDS durch eine Highflow Sauerstofftherapie versorgt werden.

Weiterhin herrscht offensichtlich und sichtbar an der UKD an eine entspannte Lage bei jedoch verstärkten Kontrollaktivitäten. Es herrscht Ruhe und dafür in der letzten Wochen und Monaten jede Menge Sonnenschein bei weiter sommerlichen Temperaturen. Kein Krankentransport mit einem COVID-19 Patienten war zu erkennen.

Sauerstoffbilanz für den Sauerstoffverbrauch an der UKD

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Mittlerer Sauerstoffverbrauch pro Stunde an der Uniklinik Düsseldorf seit 1. April - Rohdaten abgelesen von @indextrader24 - blau markiert die seit 2. Juni 2020 erfassten Daten an der UKD

Der Sauerstoffverbrauch an der UKD weist weiterhin auf eine entspannte Versorgungssituation in Düsseldorf bei der COVID-19 Pandemie hin. Der Sauerstoffverbrauch schwankten in den Sommermonaten nach dem schrittweisen Ende des Lockdowns und seit Beginn der Aufzeichnungen um die 0.25 Prozent pro Stunde und fallen in den letzten Wochen und vor allem in den letzten Tagen deutlich ab. (Stand 15.9.2020).

Der Sauerstoffverbrauch an der UKD liefert keinen Hinweis auf einen vermehrten Anfall an COVID-19 Patienten oder gar den Ausbruch der medial propagierten zweiten Welle. In Düsseldorf gibt es augenscheinlich nach wie vor gegenwärtig keinen Massenanfall von Schwerstkranken Patienten. Dieser Eindruck verfestigt sich mit Blick auf die Entwicklung des Sauerstoffverbrauchs in den letzten Monaten, nach dem das Isolierungszelt bereits Mitte abgebaut worden war.

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Mittlerer Sauerstoffverbrauch in Prozent pro Stunde an der UKD als Streudiagramm - Stand 15.9.2020 bislang 69 Ablesungen seit 1 April 2020 - Grafik made by @indextrader24

Insgesamt ist die Lage an der UKD und damit repräsentativ für die Region rund um Düsseldorf weiterhin als entspannt anzusehen und wird auch durch vorgenommene optische in Augenscheinnahme der Aktivitäten rund um die Notaufnahme in den letzten Monaten, wie auch bereits die Monate zuvor erneut bestätigt. Ein vermehrter Anfall an COVID-19 Patienten ist weiterhin von außen nicht zu erkennen.

Freilich würde ein starker und fortgesetzter wiederholter Anstieg des Sauerstoffvebrauches an der UKD im mittleren Stundendurchschnitt einen direkten Hinweis liefern, dass die Zahl Schwerstkranker COVID-19 Patienten an der Düsseldorfer Uniklinik deutlich zunehmen würde. Doch dies jedoch mit Blick auf den Sauerstoffverbrauch seit Beginn der Ablesungen Anfang April 2020 weiterhin nicht der Fall.

Denn bei einer Zunahme von Schwerstkranken wäre ein Anstieg des Sauerstoffverbrauchs auf mehrer Prozent pro Stunde zu erwarten, da CARDS Patienten eine HIGH FLOW Sauerstofftherapie brauchen - sprich mit bis zu 80 Litern Sauerstoff pro Minute versorgt werden.

Ich werde die Lage weiter im Auge behalten, da im Gegensatz zur medialen Berichterstattung die Sauerstofftanks in unverzerrtes Bild der Versorgungwirklichkeit innerhalb der UKD widergeben. Möglicherweise kann ich nicht regelmäßig die Daten ablesen, da ich auch anderweitige Verpflichtungen noch habe. Wann immer es mir aber möglich ist, werde ich die Daten an der UKD erfassen und dokumentieren.

Ich gehe aber davon aus, dass der Sauerstoffbrauch an der zentralen Sauerstoffversorgung der UKD mit der im Herbst und Winter mit Beginn der Grippesaison tendenziell leicht steigen wird, ohne dass dies ursächlich mit einer Zunahme an COVID-19 Patienten in Verbindung gebracht werden kann.

In der Summe sehen wir über die letzten Monate trotz vermeintlichen Anstieges der Neuinfektionen einen tendenziell rückläufigen Sauerstoffverbrauches an der UKD. Sauerstofftechnisch betrachtet gibt es derzeit keinen Anhalt für den Ausbruch einer zweiten Coronawelle.

Es muss weiterhin davon ausgegangen werden, dass der von der Regierung Merkel vorgenommene Lock Down - oder besser die Ausgangssperren und die Zerstörung zahlloser Wirtschaftsaktivitäten in keinster Weise, nach der Absage der Massenveranstaltungen erforderlich war und die mediale Behauptung, dass der Ausbruch einer zweiten Welle begonnen habe ein interessengesteuertes Täuschungsmanöver der Machthaber ist.

Es zeigt sich weiterhin, dass die Öffnung der Geschäfte im April keine signifikante Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung hatte und wie schon im April angezeigt am 23.3.2020 bereits nicht erforderlich war, weil die Reproduktionszahl R1 schon damals, nach der Absage von Massenveranstaltungen unter 1 lag und auch bis heute in der Summe unterhaplb von 1 sich bewegt.

Der landesweite Schaden der Volkswirtschaft in Milliardenhöhe war somit Folge der Inkompetenz politischen Entscheidungsträger, welche klar und vorsätzlich unter Nichtbeachtung gebotener Sorgfaltspflichten ohne wissenschaftliche gesicherte Evidenz die Wirtschaft in Deutschland massiv geschädogt haben.

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